Top

Projekt „KOMM-AN NRW“ – 2021

Der Anspruch auf gesellschaftliche Partizipation von Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten in Nordrhein-Westfalen leitet sich aus dem Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen ab. Es gilt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden, zu dem das große Engagement in der Bevölkerung beiträgt, auf Dauer zu sichern. Gleichzeitig muss menschenfeindlichen und rechtspopulistischen Bestrebungen entschieden Einhalt geboten werden. Aus diesem Grund haben wir 2021 Orientierungskurse mit neuzugewanderten Spätaussiedlern und Spätaussiedlerinnen in Dortmund durchgeführt.

Viele Neuzugewanderte haben keine Kenntnisse über das Leben in Deutschland und müssen sich nach der Ankunft in Dortmund neu orientieren. Darum haben wir 2021 Maßnahmen, die sich an die neuzugewanderten Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler richteten und vom Land NRW gefördert wurden, organisiert. Die Orientierungskurse richteten sich an bildungs-, sozial- sowie arbeitspolitische Themen und sollten den Neuzugewanderten helfen, sich räumlich, sprachlich, sozial und kulturell in Dortmund besser zu orientieren. Der Kurs wurde in Form von Vorträgen durchgeführt. Die Frage, wie das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen in Dortmund gelingt, wurde ebenfalls bei dem Orientierungskurs behandelt. Der Kurs wurde zusammen mit den einheimischen Deutschen sowie Spätaussiedlern und Spätaussiedlerinnen, die länger in Deutschland leben, durchgeführt. Folgende Themen wurden bei dem Orientierungskurs behandelt und mit verschiedenen Akteuren in Dortmund durchgeführt.

  • Gesetzliche Rentenversicherung 
  • Sozialverband. Helfer in sozialen Angelegenheiten.
  • Arbeitsreche – Arbeitnehmerrechte. Wie werden die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen geschützt?
  • Gesundheits- und Pflegesystem
  • Bildungssystem in der BRD
  • Knigge rund um Bewerbung 
  • Interkulturelles Zusammenleben in Deutschland 
  • Politisches System in Deutschland 

Um das Gemeinschaftsgefühl der ehrenamtlich Engagierten zu stärken, diese zur weiteren ehrenamtlichen Tätigkeit zu motivieren, aber auch um sie in Bezug auf die kultursensible Arbeit mit Neuzugewanderten zu schulen, wurden folgende Qualifizierungsmaßnahmen geplant:

  • Seminar zum Thema „Interkulturelles Konfliktmanagement“;
  • Seminar zum Thema „Vereinsmanagement“;

Es wurden ebenfalls Treffen mit ehrenamtlich Engagierten organisiert.

Informationen:

Kontakt:

Eleonora Faust
Vereinsvorsitzende
Eleonora.Faust@forum-dialog.org