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Lesung der Autorin Katharina Martin-Virolainen am 25.10.2019 in Dortmund

Ein Spagat zwischen drei Identitäten

Katharina Martin-Virolainen präsentierte am 25. Oktober 2019 im Rahmen der Lesung interkulturell der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund ihr neues Buch „Im letzten Atemzug“. Der Sammelband „Im letzten Atemzug“ ist eine Dokumentation der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und der echten Heimat. Es ist eine Reihe von autobiografischen Erzählungen und Lebensberichten von Russlanddeutschen, denen die Autorin eine Stimme geben wollte.

Am 25. Oktober 2019 stellte die Autorin Katharina Martin-Virolainen im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund ihren Sammelband „Im letzten Atemzug“ vor. Veranstaltet wurde die Lesung von dem FORUM DIALOG. Frauen- und Familienintegrationsverein e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Die Autorin, die sich selbst als „Deutsche mit finnischen Wurzeln und russischer Seele“ bezeichnet, verarbeitet in ihren Erzählungen auf literarische Weise die Geschichte ihrer multikulturellen Familie, ihre Kindheit im Norden Russlands und die eigenen Erfahrungen als Migrantin in Deutschland.

Katharina Martin-Virolainen wurde 1986 in Karelien, im Norden Russlands, geboren. Ihr Vater, ein Deutscher aus Kasachstan, ihre Mutter die Tochter eines Finnen und einer Russin. Im August 1997 siedelte sie mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder nach Deutschland um.

Mittlerweile lebt die freie Autorin und Journalistin im baden-württembergischen Eppingen, aus dem die Autorin extra anreiste, um dem Dortmunder Publikum ihr Sammelband vorzustellen und Fragen des Publikums zu beantworten. Mit ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin will Martin-Virolainen russlanddeutsche Themen in der deutschen Öffentlichkeit bekannter machen, da die Geschichte der Spätaussiedler vielen einheimischen Deutschen noch unbekannt ist. Damit leistet die Autorin einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft.

Die lebendige Diskussion hat gezeigt, dass bei den Dortmunderinnen und Dortmunder ein großes Interesse für die interkulturellen Themen besteht. Deswegen sollen solche Veranstaltungen auch in Zukunft durchgeführt werden.

Informationen:

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